Pinguin-Adoptionen

Neue Patenschaften für Spreewelten-Frackträger

„Noch schnell den Frack bügeln und die Haare kämmen, denn gleich kommt hoher Besuch.“

Neugierig erwarten die Pinguine Daki und Papageno im Spreewelten Bad ihre neuen Paten. Mandy Sprejz vom „M Lockenexpress“ und Simone Derdulla von der „derdulla Bau GmbH“ waren genauso gespannt auf das Zusammentreffen mit ihren neuen Schützlingen, wie die Frackträger selbst.

„Ich wollte schon immer einen Patenpinguin haben“, verrät Mandy Sprejz. „Ich freue mich total, dass es nun endlich geklappt hat“, ergänzt sie stolz. Viel in der Welt unterwegs gewesen, hat die Friseurmeisterin die Humboldt-Pinguine schon in freier Natur erlebt. Einen Patenpinguin zu haben, sei für sie „eine verrückte Idee“, die voll in ihr Konzept „Einzig aber nicht artig“ passt. Als die Cottbuserin hörte, dass zwei neue Pinguinpaten gesucht werden, erstellte sie sofort ein Konzept. Ein zweites für ihren Lebensgefährten René Derdulla konzipierte sie gleich mit. Denn auch er hat sich vom Pinguinfieber anstecken lassen und war fortan daran interessiert, eine Patenschaft zu übernehmen. Und das ist nicht so einfach.

„Mittlerweile wählen wir unsere Paten sehr bewusst aus“, erklärt Axel Kopsch, Badleiter der Spreewelten. „Pinguinpate zu sein, heißt auch Mitglied im Netzwerk zu sein“, berichtet der Badchef. „Einmal jährlich laden wir zum Pinguin-Patentreffen ein und feiern mit den Paten die Geburtstage unserer Frackträger.“ Bei den Gesprächen entstünden auch Kooperationsansätze zwischen den einzelnen Paten. „Wir haben viele Partner in der Region und sind überzeugt, dass alle an einem Strang ziehen sollten“, ist Kopsch überzeugt.

Natürlich sind die Paten gern auch außerhalb des Treffens auf der Anlage gesehen. Dies wird Mandy Sprejz nicht schwer fallen: „Ich komme einmal monatlich mit meinen Sauna-Freundinnen her.“ Eine Ehrenrunde im Besucherbecken neben den Pinguinen steht schon immer fest auf der Agenda. Nun wird sie natürlich primär Augen für „ihre Daki“ haben. Diese lässt sich leicht an der kahlen Stelle auf ihrem Kopf erkennen: „Passt ja zum Friseur“, schmunzelt Sprejz.